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Langfristige Exposition gegenüber Benzol und deren Auswirkungen verstehen

Eine langfristige Exposition gegenüber Gasen, Chemikalien und Stoffen, deren Wirkungen später als gefährlich eingestuft werden, kann verheerende Auswirkungen haben. Auch wenn ein Gesundheitsschaden nicht sofort oder sichtbar festzustellen ist, bedeutet dies noch lange nicht, dass es nicht zu einem Gesundheitsschaden kommt.

Ein Beispiel für eine Chemikalie, die langfristig verheerende Auswirkungen haben kann, allerdings nur zu begrenzten sofortigen Schäden führt, ist Benzol – ein Bestandteil von Rohöl, ein in der Natur auftretender Stoff und ein Karzinogen. Heute ist bekannt, dass langfristige Exposition gegenüber Benzol das Risiko von Krebs und anderen Erkrankungen erhöhen kann, und ist auch ein berüchtigter Grund für Knochenmarkversagen. Es wird auch seit langem mit verschiedenen akuten und chronischen Gesundheitsfolgen und Krankheiten in Verbindung gebracht und seine Auswirkung auf die Bevölkerung sind wohl bekannt.

Um mehr über die langfristigen Auswirkungen von Chemikalien wie Benzol oder  über Sicherheit am Arbeitsplatz zu erfahren, klicken Sie hier.

Benzol wird notwendigerweise in zahlreichen industriellen Anwendungen in den Vereinigten Staaten eingesetzt und gehört zu den 20 am häufigsten genutzten Chemikalien. Es wird bei der Herstellung von Kunststoffen, Harzen, Synthetikfasern, Kautschuk, Schmierstoffen, Bleichmitteln, Reinigungsmitteln, Medikamenten und Pestiziden eingesetzt.

Die meisten Menschen können den charakteristischen Geruch von Benzol bei einer Konzentration von 2,5 bis 5 ppm in der Luft feststellen – eine Kontamination kann sowohl durch Einatmen als auch durch Absorption über die Haut erfolgen. Die möglichen Langzeitauswirkungen sind dergestalt, dass es heißt, die einzige sichere Benzolkonzentration sei null. In einer industriellen oder chemietechnischen Umgebung ist die Benzolkonzentration deutlich höher und darum auch potenziell schädlicher.

Langfristige Exposition gegenüber Benzol und deren Auswirkungen verstehen

Auswirkungen von Benzol

Seine direkten Wirkungen sind Hautreizungen, Übelkeit, Kopfschmerzen und Müdigkeit, doch eine langfristige Exposition gegenüber Benzol kann das Knochenmark schädigen, den Anteil der roten Blutkörperchen senken und so Anämie, Schäden am Immunsystem, Krebs, Leukämie, weitere Gesundheitsschäden und nicht zuletzt den Tod hervorrufen.

Während viele gefährliche Chemikalien seit Jahren verboten sind, sind Arbeitgeber nun gesetzlich dazu verpflichtet, die Exposition gegenüber Chemikalien und anderen Gesundheitsrisiken zu kontrollieren, die Krebs verursachen können. Vor diesem Hintergrund müssen Arbeitsplätze über Prozesse, Ausrüstung und Werkzeuge verfügen, um die Schäden durch chemische Gefahren – nicht nur durch Benzol – einzudämmen. Andernfalls müssen sie möglicherweise in der Zukunft den Preis zahlen.

Wenngleich Arbeitsplätze den Benzolanteil regulieren (das britische Health and Safety Executive setzt einen Expositionsgrenzwert gegenüber Benzol von durchschnittlich 1 ppm über einen Zeitraum von 8 Stunden fest), kann dauerhafte Exposition am Arbeitsplatz unabhängig von der Menge zu gesundheitlichen Problemen führen, wenn falsche Ausrüstung sowie ungeeignete Sicherheitsmaßnahmen und Überwachungsprogramme genutzt werden. Beispielsweise nutzen Anwender von Chemikalienanzügen die Durchbruchzeit in Permeationstests häufig als Indikator, wie lange es dauert, bis die Chemikalie das Material das erste Mal durchdringt – sprich als Angabe, wie lange ein Anzug sicher getragen werden kann. Tatsächlich wird beim Permeationstest die Durchbruchzeit für eine bestimmte Permeationsrate gemessen, d. h. beim „Durchbruch“ gemäß Testergebnissen kann die Chemikalie tatsächlich bereits durch das Material gedrungen sein. Wenn die Durchbruchzeit des Permeationstests falsch angewendet wird, können Arbeiter gefährlichen Chemikalien ausgesetzt sein, ohne es zu merken. Gerade bei Chemikalien mit langfristigen Gesundheitsfolgen wie Benzol kann dies von größter Wichtigkeit sein. Wenn die Durchbruchzeit des Permeationstests falsch angewendet wird, können Arbeiter gefährlichen Chemikalien ausgesetzt sein, ohne es zu merken.

 

In unserem eBook Die Auswirkungen der Exposition gegenüber chemischen Gefahren verstehen verwenden wir Benzol als Beispiel dafür, wie sich das Verständnis von chemischen Gefahren verändern kann, wie dieses Verständnis unsicher und unklar sein kann und wie ein falsches Verständnis zu potenziell schädlicher, geringfügiger langfristiger Exposition führen kann, der Sie sich noch nicht einmal bewusst sind.

Wenn Sie mehr über die Auswirkungen der Exposition gegenüber gefährlichen Chemikalien erfahren möchten, laden Sie unser eBook unten herunter:

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