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Irrtümer zu Sicherheit und persönlicher Schutzkleidung – Teil 2

Wenn Sie den ersten Teil der zweiteiligen Reihe zu PSA-Irrtümern verpasst haben, können Sie ihn hier lesen.

Wie bereits im ersten Teil der Blog-Reihe erwähnt, werden PSA-Normen häufig als allgemeine Antwort auf Unfälle und Vorfälle entwickelt. Wenn es jedoch um spezifische Risikobedingungen geht, können sie manchmal Schwachstellen aufweisen. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass Sie Ihre Bedürfnisse bewerten, um die richtige PSA auszuwählen.


Technician wearing white PPE clothing to inspect industrial process plant

Während die Einführung von Sicherheitsnormen die Sicherheit in der Industrie und der Gesellschaft deutlich erhöht hat, besteht die Tendenz, Arbeitsnormen auf die minimal erforderliche Leistung von PSA zu reduzieren. Im Wesentlichen werden Normen immer häufiger als „Richtwerte“ betrachtet – ein erstrebenswertes Ziel anstatt einer Mindestanforderung.

PSA einfach so anzuwenden, sich auf EU-Normen zu verlassen und keine spezifische Risikobewertung für Ihren Arbeitsbereich durchzuführen, sorgt möglicherweise nicht für ausreichenden Schutz. Hitze, Feuchtigkeit, Prüfverfahren, Sicherheitsnormen, aufgaben- und umgebungsspezifische Probleme sind nur einige Aspekte, die berücksichtigt werden müssen.

 

Hitzeschutz und Wasserdampfdurchlässigkeit

Bei Hitzeschutz ist es essenziell, neben der Temperatur weitere Faktoren zu berücksichtigen, besonders die Entfernung von der Wärmequelle und die Dauer der Exposition. Je weiter sich eine Person von einer Wärmequelle befindet, desto leichter kann sie geschützt werden. Kein Anzug (und natürlich auch keine Person) kann einer Temperatur von 1200 °C in einer Entfernung von 15 cm standhalten!

Wenn es um Komfort und Bekleidungsstücke geht, ist auch die Wasserdampfdurchlässigkeit (MVTR) von großer Bedeutung. Die Wasserdampfdurchlässigkeit bezieht sich auf die Fähigkeit eines Materials, die Permeation von Feuchtigkeit und somit die „Atmungsfähigkeit“ zu ermöglichen, sodass Feuchtigkeit entweicht und der Anwender kühl bleibt und sich weiter wohl fühlt. Bestenfalls funktionieren MVTR-Materialien jedoch einige Minuten, bevor sich zu viel Feuchtigkeit und Wärme gestaut hat, was für den Tragekomfort des Anwenders wenig Unterschied macht.

 

Prüfverfahren können uneinheitlich sein

Bei Prüfverfahren können sich verschiedene Variationen – die zunächst unerheblich erscheinen mögen – auf das Endergebnis auswirken. Standard-Einweg-Overalls, die für gewöhnlich aus Polypropylen und/oder Polyethylen hergestellt werden, sind leicht entzündlich, können aber Tests gelegentlich durch Schrumpfung bestehen, durch die es nicht zur Entzündung kommt. Dies gilt natürlich nicht für jeden Test, doch eine einzige bestandene Prüfung ist genug. Denken Sie aber an die Auswirkungen, die dies auf den Einsatz hat. PSA wird nie wirklich allein getragen und wird häufig mit verschiedenen Ausrüstungsteilen kombiniert. Wenngleich das die Sicherheit der Arbeiter deutlich erhöht, wird PSA manchmal nicht mit Hinblick auf die Einsatzumgebung getestet, wodurch die tatsächliche Schutzfunktion nicht getreu wiedergegeben wird.

Jede Umgebung ist unterschiedlich, und Ihre persönliche Schutzausrüstung muss auf dieser Grundlage bewertet werden.

Es gibt offensichtlich viele Faktoren, die berücksichtigt werden müssen. Es ist wichtig, dass Sie als Sicherheitsmanager eine umfassende Risikobewertung mit der PSA durchführen, die Sie kaufen möchten, um sicherzustellen, dass sie alle Bedürfnisse in der spezifischen Umgebung erfüllt. Sich nur auf Normen zu verlassen, kann verheerende Folgen haben.

 

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